Die SH Engine analysiert nicht einzelne Infrastrukturen – sondern ihre Wirkungen.
In klassischen Planungen wird häufig gefragt: „Ist eine Infrastruktur geschützt?“
Die SH Engine stellt eine andere, vorgelagerte Frage: „Was passiert, wenn sie ausfällt – und ab wann?“
Der Berliner Stromausfall 2026 hat gezeigt: Die Krise entsteht nicht am Schadort, sondern dort, wo falsche Annahmen über Wirkungen getroffen werden.
Bevor Maßnahmen, Material oder Zuständigkeiten greifen, existiert eine Ebene, die oft nicht explizit betrachtet wird:
Die SH Engine macht diese Ebene sichtbar – nicht abstrakt, sondern konkret für Schleswig-Holstein.
Infrastrukturen funktionieren nicht isoliert. Sie sind miteinander gekoppelt:
Fällt ein System aus, geraten andere unter Druck. Die SH Engine betrachtet daher den Verbund, nicht die Einzelanlage.
Wirkung entsteht über Zeit. Deshalb arbeitet die SH Engine mit klaren Zeitachsen:
Diese Zeitpunkte sind entscheidend für Priorisierung und realistische Vorsorge.
Sie liefert Verständnis – keine Einsatzbefehle.
Große Teile der Landwirtschaft gelten formal nicht als KRITIS.
Dennoch führt ein längerer Stromausfall zu:
Die SH Engine macht sichtbar, warum diese Effekte systemisch relevant sind – auch wenn sie außerhalb klassischer KRITIS-Definitionen liegen.
Die SH Engine befindet sich im Aufbau.
Ziel ist eine schrittweise, nachvollziehbare Erweiterung – gemeinsam mit Verwaltung, Kommunen und Fachakteuren.